Historie

1972 - 1974

Vertreter der Landkreise Dillingen und Donau-Ries, sowie des Landesamtes für Umweltschutz treffen sich zu zahlreichen Gesprächen über die Abfallentsorgung. Als Ergebnis wird die AG Dillingen/Donau-Ries gegründet mit dem Ziel ein Projektgutachten zu entwickeln. Hierbei soll für beide Landkreise langfristige Entsorgungssicherheit gewährleistet werden.

1976

In den Kreistagssitzungen von Dillingen und Donau-Ries wird beschlossen einen Zweckverband zu gründen.(10.05.1976)

1977

Der Zweckverband nimmt seine Aufgaben wahr. Restmüll wird auf den Deponien Cronheim, Binsberg, Gallenbach und Nördlingen entsorgt. (01.06.1077)

1979

Vertreter des Landesamtes für Umweltschutz sprechen sich für einen Anschluss an das Müllheikraftwerk Augsburg und gegen einen Deponieneubau im Gebiet des Zweckverbandes aus.

1981 / 1982

Die Firma Südzucker legt ein Gutachten über die Errichtung eines Müllheizkraftwerkes vor. Aufgrund von Bürgerprotesten wird das Projekt nicht weiter verfolgt.

1984 - 1986

 Die Erweiterung der Deponie Binsberg wird geplant und genehmigt. Damit ist sichergestellt, dass Restmüll aus dem Gebiet des Zweckverbandes langfristig ordnungsgemäß entsorgt werden kann.

1987

Im AWV-Gebiet wird ein Raumordnungsverfahren für eine thermische Anlage geplant.

1988

Folgende abfallwirtschaftlichen Maßnahmen werden umgesetzt, um die Menge an Restmüll zu senken: 

  • Grüngutverwertung
  • Schrottverwertung
  • Papiersammlung
  • Förderung der Eigenkompostierung
  • fachgerechte Verwertung von Kühlgeräten

1990

Eine eigene Schwelbrennanlage wird geplant.
Hauptamtliche Abfallberater werden eingestellt.

1991

Die blaue Papiertonne wird eingeführt.
Die ersten von in der Endausbaustufe geplanten 45 Recyclinghöfen werden gebaut.

1993

Der gelbe Sack für Verpackungen aus Kunststoff wird eingeführt.

1994

Die Anzahl der Wertstoffstationen für Glas, Papier und Dosen wird erhöht.
Die braune Biotonne wird eingeführt.

1995

Die Deponie Binsberg wird gemäß der TA-Siedlungsabfall nachgerüstet.
Der Restmüll aus dem AWV-Gebiet wird in der Verbrennungsanlage Augsburg entsorgt.

1997

Mit dem Gas der Deponie Binsberg wird Strom erzeugt.
Die 40 l Tonne für Restmüll wird eingeführt.

1998

Der AWV wird als Eigenbetrieb organisiert.

1999

Die Deponie Nördlingen wird saniert und rekultiviert.
Die Sickerwasseranlage auf der Deponie Binsberg wird in Betrieb genommen.

2000

Erste Erfolge des Eigenbetriebsrechts: Die Müllgebühren werden im Jahr 2000 um 15 Prozent gesenkt.
Ständige Sperrmüllannahme auf den großen Recyclinghöfen.

2001

Verwaltungsgericht Augsburg erklärt Anschluß des AWV an die AVA im Jahr 1995 für rechtmäßig.
Erste Verkaufsaktion kostengünstiger Euronorm Tonnen.

2002

Sanierung der Deponie Nördlingen ist abgeschlossen. Der AWV übernimmt die Nachsorge.
Zweite Verkaufsaktion kostengünstiger Euronorm Tonnen.

2003

  • AWV senkt Müllgebühren um ca. 5 Prozent. Bei einer 80l Tonne sind das Einsparungen von 10 Euro/Jahr.
  • Umfangreiches Infoangebot des AWV im Internet.
  • Erfolgreiche Bilanz der großen Frühjahrsaktion "Der AWV räumt auf!" 
  • Dritte Verkaufsaktion kostengünstiger Euronorm Tonnen.

2004

  • Frühjahrsaktion "Der AWV räumt auf!" wird aufgrund der positiven Bilanz erneut durchgeführt.
  • Deponie Binsberg erhält Oberflächenabdichtung.
  • Verbandsräte beschließen Gebührensenkung um 5 Prozent ab 01.01.2005.

2005

  • Frühjahrsaktion "Der AWV räumt auf!" wird aufgrund der positiven Bilanz erneut durchgeführt.
  • 5 Prozent Gebührensenkung zum 01.01.2005.
  • Der AWV bezieht eigene Räume im Weidenweg in Donauwörth.

2006

Gebührenstabilität

Trotz Mehrwertsteuererhöhung und steigender Energiekosten hält der AWV Nordschwaben auch im kommenden Jahr die Gebühren stabil.

Wertschöpfung in der Region

Astschnitt ohne Laub wird kostenlos angenommen. Das Häckselgut wird zerkleinert und energetisch verwertet. Dadurch wird wertvolles Erdöl eingespart und ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Geldmittel, die sonst für Heizöl und Erdgas ausgegeben werden, bleiben in der Region.

CD-Sammeltonnen eingeführt

Der AWV hat im Herbst Sammeltonnen für alte CDs und DVDs auf allen Recyclinghöfen aufgestellt sowie im Landratsamt Dillingen und Donau-Ries. Der wertvolle Kunststoff wird in einem Lauinger Betrieb wiederverwertet.

Umsetzung Elektrogerätegesetz

An den Recyclinghöfen werden Elektrogeräte kostenlos angenommen. Diesen Service bietet der AWV bereits seit über 10 Jahren an. 
Das Elektro-Gesetz schreibt vor, dass pro Einwohner und Jahr mindestens 4 kg alte Elektrogeräte getrennt gesammelt werden sollen. Der AWV liegt mit fast 8 Kilogramm pro Einwohner und Jahr weit über der Mindestforderung.

Sperrmüllabholung im Container

Dieser neue Service wird sofort gut angenommen. Außerdem wird der Sperrmüll bei Abholung generell verwogen und eine gewichtsbezogene Gebühr berechnet.

2007

AWV senkt erneut Gebühren

Einsparungen in Höhe von 750.000 Euro machen eine Gebührensenkung um durchschnittlich 
5,5 Prozent im kommenden Jahr möglich und das bei noch mehr Service für alle Bürgerinnen und Bürger. Damit gehört der AWV mit seinen Gebühren zu den günstigsten Abfallbetrieben Bayerns. 

Vielfältiges Informationsangebot

Ob über Pressemitteilungen, Anzeigen, Vorträge, Führungen, Internetauftritt mit der Möglichkeit sich seinen persönlichen Abfuhrplan zu erstellen oder Informationsständen auf der 12. Donau-Ries-Ausstellung in Nördlingen und der Gewerbeschau in Deiningen – der AWV informiert bürgernah und aktuell über sein umfangreiches Serviceangebot.

Aktion „Der AWV räumt auf!“

Die von Landrat Stefan Rößle ins Leben gerufene Aktion „Der AWV räumt auf!“ wurde zum 5. Mal durchgeführt. Die 5-Jahresbilanz ist super. Insgesamt wurden bereits rund 3140 Kubikmeter Unrat eingesammelt:

Kooperation mit Caritas-Verbänden: Fahrräder für einen guten Zweck

Die Verantwortlichen des AWV haben das Projektes „Aus zwei mach` eines“ ins Leben gerufen. Bei diesem Projekt werden gebrauchte Fahrräder auf den Recyclinghöfen eingesammelt, fachmännisch repariert und sicherheitsgeprüft. Die Reparatur wird u. a. in Zusammenarbeit mit der JVA Niederschönenfeld durchgeführt.

Landrat Stefan Rößle überreichte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des AWV symbolisch eines von 100 Fahrrädern an den Caritasverband Donau-Ries. Bei einer weiteren Aktion wurden 100 reparierte Fahrräder an die Dillinger Tafel-Berechtigten übergeben.

Damit erhalten Bürger mit kleinem Haushaltsbudget aus den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen fahrtüchtige Räder für mehr Mobilität.

2008

Sammelpunkt für Problemmüllsammlung erweitert

 Seit diesem Jahr ist die mobile Schadstoffsammlung ausgeweitet. Insgesamt werden 135 Haltepunkte angefahren. In den größeren Städten wie z.B. Donauwörth, Nördlingen, Dillingen und Wertingen hält das Schadstoffmobil jetzt viermal.

Tiefergelegte Container

Bauschutt oder Baustellenabfälle können jetzt bequem entsorgt werden. Dazu sind am Recyclinghof in Donauwörth die entsprechenden Container tiefergelegt, so daß Bauschutt oder Baustellenabfälle aufgrund der geringen Einfüllhöhe bequem vom Hänger abgeladen werden können. Andere Höfe sollen folgen. 

Aktion "Der AWV räumt auf!" 2008 im sechsten Jahr mit erfolgreicher Bilanz

338 Gruppen beteiligten sich bei der Riesenflursäuberungsaktion, ca. 640 Kubikmeter Müll wurden eingesammelt, rund 7.800 freiwillige Helfer waren unterwegs

Mehr Service bei der Asbestannahme

Als sehr kundenfreundlich erweist sich die tägliche Annahme von Asbestabfällen auf der Deponie Binsberg.

Außerdem wurde für die Bürgerinnen und Bürger Nordschwabens in Dillingen eine Abgabemöglichkeit für Asbestabfälle eingerichtet.

In den Sommermonaten wöchentliche Leerung der Biotonnen

Von Juni bis einschließlich September werden die Biotonnen wöchentlich geleert. Dieser neue Service kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern Nordschwabens sehr gut an. Die Anzahl der ausgegebenen Biotonnen ist deutlich gestiegen.

2009

Mehr Service bei der Biotonne

Verdichtung Abfuhrzyklus
Sommerservice: Als weitere Serviceerweiterung werden die Biotonnen von Mai bis einschließlich Oktober wöchentlich geleert (von November bis April 14-tägliche Leerung).

Einlegesäcke aus Stärke
Damit die Tonnen sauber bleiben und weniger Gerüche entstehen, bietet der AWV seit Frühjahr 2009 auf allen Recyclinghöfen für die Biotonnen Einlegesäcke aus Stärke an.

Mehr Service bei der Papiertonne

Die Regelung, dass sich die Anzahl kostenloser Papiergefäße nach dem angemeldeten Restmüllvolumen richtet, wurde 2009 abgeschafft. Jetzt können zusätzliche Papiertonnen, aber auch 1.100 l-Papiercontainer kostenlos genutzt werden.

Mehr Service bei der Schadstoffsammlung

Außerdem ist das Schadstoffmobil auch 2009 öfters durch die Landkreise Donau-Ries und Dillingen gerollt. Insgesamt wurden 121 Haltepunkte angefahren und bis zu viermal pro Sammelstelle giftige Farben und Lacke eingesammelt.

Erfolgreiche Bilanz bei Aktion "Der AWV räumt auf 2009!"

348 Gruppen mit rund 7.100 Helferinnen und Helfer beteiligten sich an der Riesenflursäuberungsaktion. So konnten 675 Kubikmeter eingesammelt und auf den Recyclinghöfen des AWV entsorgt werden.

2010

Erfolgreiche Bilanz bei Aktion "Der AWV räumt auf!"

Im achten Jahr dieser erfolgreichen Aktion beteiligten sich 346 Gruppen mit rund 6.500 Helferinnen und Helfer. So konnten ca. 700 Kubikmeter Müll eingesammelt und auf den Recyclinghöfen des AWV entsorgt werden.

Gebühr wird vereinfacht

Von ehemals 12 unterschiedlichen Tarifen werden die Gebühren auf zwei eingedampft. Die Neuregelung bestimmt, dass die 120l-Biotonne einheitlich zwei Euro und die 240l-Biotonne Jumbo vier Euro im Monat kostet. Für die normale Müllgebühr wird es demnach pro Restmüllvolumen nur noch eine Gebühr geben, d.h. die Unterscheidung Müllgebühr mit und ohne Biotonne entfällt.Diese Umstellung sorgt für einfachere Regelungen, weniger Verwaltungsaufwand und damit für mehr Klarheit.Im Zuge der Gebührenvereinfachung wurden an alle Haushalte Gebührenbescheide mit Infoflyer und neuen Gebührenmarken verschickt.

Biotonne Jumbo

Für die Besitzer größerer Gärten war das 120-Liter-Biotonnen-Volumen nicht ausreichend, deswegen führt der AWV 2010 die Biotonne mit 240 Litern (Biotonne Jumbo) ein. Die Gefäße sind kostenlos.

Wertstofftheken und Schaukästen für größere Recyclinghöfe

Wertstofftheken
Rollcontainer, modular erweiterbar, für Handys, Tonerkartuschen, Batterien, Altkleider, Altschuhe mit ansprechendem Display wurden auf den größeren Recyclinghöfen in attraktiver Platzierung aufgestellt. So finden sich Bürgerinnen und Bürger leicht und schnell zurecht.

Schatzkisten
Auf 11 großen Recyclinghöfen werben Schaukästen für das Verwenden von Altmaterialien. Hierbei kooperiert der AWV mit dem Caritas-Verband in Dillingen.

Eröffnung des neuen Wertstoffhofes Gundelfingen/Lauingen

Im Februar eröffnete der AWV den neuen Recyclinghof Gundelfingen/Lauingen mit angegliedertem Grünsammelplatz. Die Höfe in Gundelfingen und Lauingen wurden geschlossen.

2011

Gebührensenkung

Für alle Haushalte ohne Biotonne sank die Müllgebühr ab 1.1.2011 um etwa 10 Prozent, für solche mit Biotonne um rund 5 Prozent. Gründe für die Gebührensenkung waren unter anderem Steigerungen der Vermarktungserlöse der Wertstoffe und konstant niedrige Ausgaben. Seit 2000 konnten die Müllgebühren um fast 40 Prozent gesenkt werden. Diese erfreuliche Entwicklung ist deshalb möglich, weil Landrat Stefan Rößle zusammen mit allen Verbandsräten vorausschauend plant und wirtschaftlichem Handeln oberste Priorität einräumt. 

Neu! AWV bietet Komposterde an: regionales Produkt

Der AWV stellt Qualitäts-Komposterde aus eingesammeltem Grüngut der Region her. Das Naturprodukt wird regelmäßig geprüft und auf Keimfähigkeit getestet. Vorgaben der Gütegemeinschaft werden eingehalten. Diese Art der Grüngutbewirtschaftung kommt den Bürgerinnen und Bürgern Nordschabens zugute, weil ortsnahe wertvolle Komposterde abgegeben wird. Außerdem werden durch die kurzen Verwertungswege CO2-Emissionen reduziert.

Umweltbildung: Theaterstück für Grundschulen

Nach Meinung von Landrat Stefan Rößle sollte früh damit begonnen werden, Kinder für die Schonung knapper werdender Ressourcen zu sensibilisieren. Die vielfältigen Angebote des AWV wurden 2011 mit einem Theaterstück zu nachhaltigem Handeln ergänzt. Das neue Angebot des AWV richtete sich an Grundschulen im Landkreis. Kosten wurden vom AWV übernommen. Insgesamt rund 2000 Schülerinnen und Schüler sahen mit großer Begeisterung das kurzweilige und trotzdem lehrreiche Theaterstück.

Große Flursäuberungsaktion „Der AWV räumt auf 2011!“: Rekordteilnehmerzahl

Auch 2011 war die Riesenflursäuberungsaktion „Der AWV räumt auf!“ ein voller Erfolg:
376 Gruppen meldeten sich an – so viele wie noch nie. Rund 7.800 Helfer waren unterwegs und sammelten ca. 650 Kubikmeter Müll ein. Landrat Stefan Rößle lobte das herausragende ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten.

Neuheit: Infokarte des AWV mit Sammelstellen

Der AWV hat eine Infokarte erstellt, in der Recyclinghöfe, Grünsammelplätze und Containerstationen eingezeichnet sind. Die Landkreise Dillingen und Donau-Ries sind erstmals zusammen auf einer Karte dargestellt. Die informative Karte wird kostenlos an alle Bürgerinnen und Bürger verteilt.

Abfuhrkalender 2011 zuverlässig und individuell

Online konnte sich jeder Bürger mit wenigen Klicks seinen persönlichen Abfuhrkalender 2011 ausdrucken. Zusätzlich wurden Abfuhrpläne in gedruckter Version mit wichtigen Zusatzinformationen an alle rund 70.000 Haushalte verteilt. 

Noch mehr Service

bei der Biotonne
Biotonnen werden jetzt von Mai bis einschließlich November wöchentlich geleert.

am Recyclinghof
Zahlreicher Recyclinghöfe wurden asphaltiert, so dass Bürgerinnen und Bürger Nordschwabens Wertstoffe  bequemer anliefern können. An Recyclinghöfen mit großem Mengendurchsatz wurden Presscontainer für Kartonagen aufgestellt. Bürgerinnen und Bürger sind sehr zufrieden mit dem neuen Service, weil entleerte Kartons unterschiedlicher Größe und Dicke nicht mehr zusammengefaltet werden müssen, sondern einfach mit Knopfdruck verdichtet werden.

AWV hat investiert

Neubau des Recyclinghofes in Dillingen
Mit ebenerdig befüllbaren Sammelboxen, großzügig bemessenen Öffnungszeiten und angegliedertem Grünsammelplatz.

Ausbau des Grünsammelplatzes in Höchstädt

AWV mit Messestand auf der 14. Donau-Ries Ausstellung in Nördlingen

Kompetent und ansprechend präsentierte sich der AWV auf 14. Donau-Ries-Ausstellung in Nördlingen zum Thema „Handyrecyceln“. In nur fünf Tagen wurden fast 700 Handys eingesammelt. Dank der bürgerfreundlichen Politik von Landrat Stefan Rößle und seiner Verbandskollegen nimmt die Kundenzufriedenheit weiter zu: Bürgerinnen und Bürger fühlen sich beim AWV in punkto Abfallentsorgung prima aufgehoben.

2012

Erfolgreiche Flursäuberungsaktion „Der AWV räumt auf!“

Die Jubiläums-Flursäuberungsaktion des AWV war wieder ein voller Erfolg. Landrat Stefan Rößle und Landrat Leo Schrell, Vorsitzende des AWV sowie alle Verbandsräte des AWV sagen Danke an alle engagierten Kinder, Jugendliche und Vereinsmitglieder! 410 Gruppen beteiligten sich 2012 an der Jubiläumsaktion. Soviel wie nie zuvor! So waren rund 9000 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, die rund 770 Kubikmeter Müll einsammelten. In 10 Jahren wurden insgesamt 6575 Kubikmeter Müll zusammengetragen und fachgerecht entsorgt.

Über 10.000 Warnwesten, die den Aufdruck „Der AWV sagt Danke!“ tragen, sind verschickt worden. Diese Aktion zu mehr Sicherheit kam sehr gut an. 10x wurden jeweils 500 Euro verlost. Die glücklichen Gewinner sind:

  • Kath. Kindergarten St. Nikolaus Oberndorf
  • Realschule Rain
  • Grundschule Binswangen
  • Grund- und Mittelschule Bissingen
  • Eisenbahnfreunde Buttenwiesen
  • FFW Rehau
  • Gartenbauverein Löpsingen
  • Dorfgemeinschaft Baumgarten
  • Musikkapelle Rögling
  • Stadtverband der Kleingärtner Donauwörth

Neue Website

Im modernen, klaren Design kommt die neue Website des AWV daher. Übersichtlich und schnell werden abfallrelevante Informationen zu den Gebühren, zu den Öffnungszeiten, zur Leerung von Tonnen, aber auch zu wichtigen Serviceangeboten des AWV gefunden. Die Website ist so angelegt, dass sich rechts Menüpunkte zum „Schnelleinstieg“ befinden. Wechselnde Bilder auf der Startseite informieren jeweils zu aktuellen Themen oder Neuerungen. Ausführlich informiert wird auch zu den Sammelstellen des AWV wie z.B. Recyclinghöfe, Grünsammelplätze und Deponien.

Neu: AWV-App

2012 hat der AWV  für seine Bürgerinnen und Bürger eine Web-App eingerichtet. Mit der App ist der Abfuhrkalender ab sofort auch von Unterwegs abrufbar. Alle relevanten Informationen über Leerung der Tonnen und Abholung der gelben Säcke, Öffnungszeiten von Recyclingöfen und Grünsammelplätten, Standorte der Containerstationen und die Haltetermine des Schadstoffmobils sind mobil verfügbar. Damit beweist der AWV einmal mehr, dass er fortschrittlich und innovativ auf die Bedürfnisse der Verbraucher eingeht.

Abfuhrpläne überzeugen durch Verständlichkeit/Dateneingabe vereinfacht

Die Abfuhrpläne wurden so angelegt, dass nicht mehr zwischen gerader und ungerader Kalenderwoche unterschieden wird, sondern auch die Leerungen der Restmüll- und Biotonnen als Termine aufgeführt sind. Damit bieten die Pläne mehr Klarheit und Verständlichkeit. Zudem wurden die Abfuhrtermine erstmals über eine webgepflegte Datenbank generiert. Die Vorteile sind enorm: Fehler bei der Dateneingabe werden weitestgehend unterbunden und die Bearbeitungszeit hat sich erheblich reduziert.

Die Abfuhrpläne in gedruckter Version mit wichtigen Zusatzinformationen wurden wieder an alle rund 70.000 Haushalte verteilt.

Individueller Abfuhrkalender

In bewährter Weise konnte sich jeder Bürger seinen persönlichen Abfuhrkalender ausdrucken.

Der AWV ist und bleibt günstig

Auch 2012 hat der AWV mit einer Reihe von Maßnahmen den Service für die Bürgerinnen und Bürger weiter verbessert:
Eternit
Eternit wie z.B. Fassadenplatten und Welleternitplatten kosten seit 1. April 2012 nur noch 95,- Euro pro Tonne bei Anlieferung auf der Deponie Binsberg, Donauwörth.
Gewerbeabfälle und Sperrmüll, thermisch behandelbar
Gewerbeabfälle und Sperrmüll, thermisch behandelbar kosten seit 1. April 2012 nur noch 15,90 Euro pro 100 kg bei Anlieferung auf der Deponie Binsberg, Donauwörth.
unbehandeltes Altholz
Unbehandeltes Holz wie z.B. Möbel aus Vollholz oder furniert, beschichtet oder aus Spanplatten werden ab 1. April 2012 auf allen Recyclinghöfen kostenlos angenommen.
hackschnitzelfähiges Grüngut
Hackschnitzelfähiges Grüngut wie z.B. holziger Baumschnitt wird ab 1. April 2012 auf allen Grünsammelplätzen kostenlos angenommen. Dabei entscheidet der Platzwart, ob hackschnitzelfähiges Material vorliegt.

AWV mit Messestand auf der WIR 2012

Kompetent und ansprechend präsentierte sich der AWV auf der WIR 2012 zum Thema „Handyrecyceln“. In nur fünf Tagen wurden über 600 Handys eingesammelt. Dank der bürgerfreundlichen Politik von Landrat Stefan Rößle und seiner Verbandskollegen nimmt die Kundenzufriedenheit weiter zu: Bürgerinnen und Bürger fühlen sich beim AWV in punkto Abfallentsorgung prima aufgehoben. Unter allen Teilnehmern des AWV-Preisausschreibens wurde als Hauptpreis ein Smartphone mit Startguthaben verlost.

Fahrradtrödelmarkt am Recyclinghof Donauwörth

Der AWV sammelte 2012 auf den größeren Höfen reparierbedürftige Fahrräder ein und ließ diese fachkundig reparieren. Die so ertüchtigten Fahrräder wurden über die Caritasverbände für Bedürftige zur Verfügung gestellt. 2012 hat der AWV am Recyclinghof Donauwörth einen Fahrradtrödelmarkt für alle Bürgerinnen und Bürger Nordschwabens veranstaltet. Seitens der Bevölkerung wurde oft der Wunsch an den AWV herangetragen, z.B. für die Fahrt zum Bahnhof ein günstiges Fahrrad erwerben zu können.

Die Resonanz beim Fahrradtrödelmarkt war durchweg positiv. Mit dem Fahrradbazar leistet der AWV auch einen Beitrag zum Verwenden von Altmaterialien. Schließlich steht dieser Grundsatz auch im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz, das die Abfallentsorgung regelt.

Umweltbildung

Umweltbildung wurde beim AWV auch 2012 groß geschrieben. Mit altersgerechten Führungen und Aktionen am Recyclinghof und auf der Deponie Binsberg sowie Angeboten zum Thema Recycling im Rahmen von Ferienprogrammen und dem Theaterstück „Bärohnearm und die sieben Müllzwerge“ wurden  Kinder und Jugendliche spielerisch an die Themen  Abfalltrennung und Abfallrecycling herangeführt und sensibilisiert.

Augsburg TV sendet Film über den AWV

Über die Servicestärke des AWV wurde ein Film gedreht und in Augsburg TV ausgestrahlt. Das Kamerateam drehte auf der Deponie Binsberg und am Recyclinghof Gundelfingen/Lauingen. Kompetent und überzeugend präsentierte sich der AWV mit seinen Einrichtungen und großem Service im Hinblick auf die Grüngutverwertung.