Frost und Schnee beeinträchtigt Tonnenleerung

Frost und Schnee beeinträchtigt Tonnenleerung

09.12.2019 von Güler Altunay

Minustemperaturen können zu Problemen bei der Müllabfuhr führen

Foto Firma Ernst: Eingefrorene Biotonnen

In der aktuellen Frostperiode kann es passieren, dass vor dem Haus die Biotonne einfriert. Der feuchte Inhalt des Behälters wird zum Block – besonders Laub stellt ein Problem dar – und lässt sich von Müllwerkern am Fahrzeug  nicht mehr schütten.

Die Biotonne muss dann stehengelassen werden.

Um ein Einfrieren des Biotonneninhalts möglichst zu verhindern, können unsere Bürger vorbeugende Maßnahmen treffen.  Der AWV weiß, worauf zu achten ist:

  1. Sofern möglich, sollten die Tonnen frostsicher untergestellt werden, also z.B. in der Garage, im Kellereingang oder in einem kältegeschütztem Durchgang.
  2. Bei Nachtfrösten empfiehlt es sich, die Tonnen erst am Abfuhrtag, da aber bitte rechtzeitig und zwar um 6.00 Uhr früh, an die Gehsteigkante rauszustellen.
  3. Küchenabfälle gut abtropfen zu lassen und dann einpacken. Dazu eignen sich Zeitungspapier oder Papiertüten. Auch Bioabfalltüten aus Recyclingpapier vom AWV sind eine gute Alternative. Bitte keine kompostierbaren Müllbeutel aus Biokunststoffen benutzen. Sie werden in der Biomüll-Vergärungsanlage als Störstoff behandelt und müssen aufwändig wieder aussortiert werden
  4. Zerknülltes Zeitungspapier, leere Eierschachteln oder einige Zweige am Boden der Tonne beugen dem Festfrieren des Abfalls am Tonnenboden vor.

Außerdem sollte bei Schnee dafür gesorgt sein, dass keine Schneebarrieren die Tonnenleerung behindern und die Müllwerker die bereitgestellten Tonnen und Säcke gut erreichen und die Tonnen ohne Probleme zur Schüttung ziehen können.

Konnte die Tonne trotz allen Vorkehrungen nicht geleert werden, melden Sie sich bitte telefonisch oder per E-Mail bei uns. Wir werden dann Zusatzmüll-Mitnahme bei der nächsten Leerung organisieren.

 

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